Aktuelle Meldungen beginnen nach den Hinweisen zum Sozialdienst der Bundeswehr und der Vorankündigung der ehemaligen Patengemeinde der 2./PzArtBtl 115!

 

 

Die Vorstandschaft hat einen Brief von Frau Hacker erhalten. Hier der Link:

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                                                      Der Sozialdienst der Bundeswehr

Wer als Angehöriger der Bundeswehr oder als Familienmitglied Hilfe in Fürsorgefragen vom Sozialdienst der Bundeswehr benötigt, kann über den Link

 www.sozialdienst.bundeswehr.de

Auskünfte und Hilfen erhalten. Es ist lediglich die Posteitzahl des Wohnortes einzugeben und die notwendigen Kontaktdaten zum nächstgelegenen Sozialdienst erscheinen.

Auf der Startseite fefindet sich rechts ein Feld mit der Bezeichnung "Sozialdienst-Suche" und "Hier finde ich meinen Sozialdienst".

 

Anschließend bei "Sozialdienst-Suche (Inland) rechts die EXCEL-Datei anklicken und anschließend die Postleitzahl eingeben.

 

 

 

 

 

Einladung

Ehemalige der 2./PzArtBtl 115 planen zusammen mit dem Altbürgermeister der Patengemeinde Winklarn am 11. und 12. Oktober 2019 ein Treffen.

Hier der Link zum Einladungsschreiben:

Einladung.doc

 

 

 

 

Meldung vom 09.10.2019:

Wie unser Kamerad Bruno Sawatzki erfahren hat, ist Frau Maria Bolsinger, die Gattin des ehemaligen Bataillonskommandeurs (1976 - 1983) bereits am 25.08.2019 verstorben. Alle Neunburger Artilleristen unseres Vereins, die unter seiner Führung gedient haben, übermitteln auf diesem Wege unser Beileid für diesen schweren Schicksalsschlag.

Meldung vom 07.10.2019:

Bereits zum 24. Male fand am  26.09.2019 die Soldatenwallfahrt des katholischen Militärpfarramtes Cham zur Wallfahrtskirche Weißenregen bei Bad Kötzting statt. Am Ende des Gottesdienstes wurde es noch einmal emotional. Pstoralreferent Hans Rückerl, Cham, bedankte sich bei allen Mitwirkenden für die gelungene Wallfahrt. Für ihn war es die siebzehnte und letzte Wallfahrt als Militärseelsorger. Er wird sich im März des kommenden Jahres nach knapp neunzehnjähriger Tätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden.

Meldung vom 30.09.2019:

Letzten Freitag fand die Mitgliederversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft im Gasthof Sporrer statt. Leider folgten nur 13 stimmberechtigte Mitglieder der Einladung. Hier der Bericht aus dem Neuen Tag, Weiden, den Lena Rückerl, Tochter unseres Kameraden Georg Rückerl, verfasst hat.

Traditionsraum wird aufgelöst

Die "Alten 115-er" haben es sich zum Ziel gemacht, die Erinnerung an die Bundeswehr in Neunburg hoch zu halten. Die ehemaligen Artilleristen bestätigen Joachim Ullmann als Vorsitzenden.

Den neuen Vorstand der „Alten 115er“ leiten Joachim Ullmann (links) und Franz Birner (rechts).

Bild: Rückerl, Lena

Die "Alten 115er" mussten ihren Ausflug wegen zu geringer Anmeldezahlen streichen. Der Traditionsraum des Vereines in der Grundschule Schwarzhofen soll außerdem aufgelöst werden. Aktuell dient er als Abstellraum. Aufgrund der energetischen Sanierung der Grundschule müsse das Zimmer wahrscheinlich sowieso bald geräumt werden.

Die "Barbarameldungen" mit Informationen zum Geschehen in der Bundeswehr und den nächsten Veranstaltungen der „Alten 115er“ sollen künftig möglichst nur noch per Email versendet werden. Für das nächste Jahr wird wieder eine Mehrtagesfahrt, wahrscheinlich ins Allgäu, geplant, die aber wieder nur bei ausreichend Teilnehmern stattfinden kann.

Der nächste anstehende Termin ist die Teilnahme am Volkstrauertag. Den Abschluss des Vereinsjahres bildet die Barbarafeier am 29. November.

Bilder von unserem Kameraden Ulli Bäumlein:

 

Der harte Kern unseres Vereins.
Eierlikör aus eigener Produktion darf nicht fehlen,
1. Vorsitzender und Schriftführer stimmen sich ab.

Meldung vom 24.08.2019:

Der bayerische Innenminister besuchte die PzBrig 12 in Cham.

„Das hat mit meiner Wehrdienstzeit vor 40 Jahren nur noch begrenzt zu tun.“ So lautete das Fazit des bayerischen Innenministers. Joachim Herrmann interessierte sich bei seinem Besuch der Panzerbrigade 21 besonders für die technische Ausstattung des Schützenpanzers Puma und die reformierte Sportausbildung. Er hat Mitte September eine Wehrübung absolviert.

Der Kommandeur der Brigade, Oberst Björn F. Schulz, stellte dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann in der Nordgaukaserne in Cham den Auftrag und die Ausstattung der Panzerbrigade 12 vor und die Rahmenbedingungen unter denen die Soldatinnen und Soldaten dienen. Thema war insbesondere die zivil-militärische Zusammenarbeit. Zwar sind Einsätzen der Bundeswehr im Inneren verfassungsrechtlich bewusst Schranken gesetzt, aber im Falle von Naturkatastrophen oder terroristischen Bedrohungslagen unterstützen auch die Soldaten des Heeres die Sicherheitsdienste und Hilfswerke.

Herrmann machte deutlich, dass die Bundeswehr ein wichtiger Bestandteil im Katastrophenschutz des bayerischen Hilfesystems ist. Er nannte Bergegeräte im Falle von Schnee- oder Hochwasserkatastrophen, aber auch ABC-Abwehr-Anlagen und die Unterstützung mit Hubschraubern beim Transport von Spezialkommandos der Polizei als Beispiele.

Bei seinem Rundgang durch die Kaserne informierte er sich über die erweiterte militärische Sportausbildung, bei der moderne Fitnessanlagen und neueste Trainingsmethoden genutzt werden. Beim anschließenden Zwischenhalt an einem Schützenpanzer Puma stellte der Panzerkommandant dem Innenminister Ausstattung und Fähigkeiten des neu eingeführten Schützenpanzers vor. „Man braucht weniger Munition, weil der erste Schuss immer sitzt“, sagte der Soldat. Im Gespräch mit den Soldaten erhielt Herrmann auch Einblicke über die Ausstattung und Bewaffnung des „Infanteristen der Zukunft“, die schrittweise eingeführt wird.

Meldung vom 13.09.2019:

Der erste Dienstsitz des Bundesministeriums der Verteidigung bleibt in Bonn – unabhängig davon, dass Ministerin und Leitung des Ressorts in Berlin arbeiten. Das entschied das Verwaltungsgericht Berlin und wies die Klage der Personalvertretung zurück, der den Hauptsitz des Ministeriums in der Bundeshauptstadt feststellen lassen wollte.

Zusätzliches aktuelles Problem: Die hohe Anzahl der Inlandsflüge Bonn - Berlin und die derzeitige Umweltdebatte im Bundestag.

Meldung vom 12.09.2019:

Vielen unserer Vereinsmitglieder kennen den Kameraden Tomzig noch. Hier der Link zur heute veroffentlichten Traueranzeige:

Tomzig.pdf

Meldung vom 08.09.2019:


Wie die Vorstandschaft aus "gut unterrichteten Kreisen" in Neunburg vorm Wald erfahren hat, ist unsere Wirtshausfamilie des Gasthofs Sporrer, Bettina und Markus, gewachsen. Nach dem Stammhalter Hannes ist jetzt ein Mädchen der neue Mittelpunkt der Familie. Herzlichen Glückwünsch zur Geburt der Tochter und viel Freude und Glück.

Meldung vom 03.08.2019:

Zwei Mitglieder unseres Vereins feiern Dienstjubiläum. Herzlichen Grlückwunsch. Hier der Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung für Amberg:

 

Bundeswehr würdigt Dienstjubilare

Wolfgang Stengel und Markus Ellmann wurden ausgezeichnet.

Regierungsoberamtsrat Franz Haderer (Mitte) überreichte eine Urkunde des Bundesministerium der Verteidigung an Wolfgang Stengl (l.) und Markus Ellmann.  Foto: Maria Fochtner Regierungsoberamtsrat Franz Haderer (Mitte) überreichte eine Urkunde des Bundesministerium der Verteidigung an Wolfgang Stengl (l.) und Markus Ellmann. Foto: Maria Fochtner

Regierungsoberamtsrat Franz Haderer (Mitte) überreichte eine Urkunde des Bundesministerium der Verteidigung an Wolfgang Stengl (l.) und Markus Ellmann. Foto: Maria Fochtner

Im Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ) Amberg wurden in einer Feierstunde zwei Mitarbeiter geehrt. Regierungsoberamtsrat Franz Haderer überreichte Wolfgang Stengel und Markus Ellmann je eine Urkunde des Verteidigungsministeriums. Er dankte für die Mitarbeit und wünschte das Beste für die Zukunft.

Wolfgang Stengel vom Betreuungsausschuss konnte sich über ein besonderes Ereignis freuen, denn er durfte sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Den ersten Kontakt zur Bundeswehr hatte Stengel, als er von April 1976 bis Juni 1977 beim 4. ArtBtl Neunburg seinen Wehrdienst ableistete. Im August 1980 kehrte er zur Bundeswehr zurück und wurde in der damaligen Standortverwaltung Oberviechtach, Außenstelle Neunburg v. W., als Kasernenwärter eingestellt. Im Oktober 1990 wurde er verbeamtet und leistete als Gerätelagerverwalter seinen Dienst. Wolfgang Stengel hat viele Auflösungen bei der Bundeswehr miterlebt. So die Standorte Kötzting, Hoher Bogen, Hemau, Regensburg und Neunburg v. W.. Auch nach Kabul in Afghanistan wurde er 2006 für sechs Wochen zur Liegenschaftsgerätezählung abgeordnet. Nach der Auflösung des Standortes Neunburg v. W. wurde er zuerst nach Roding und dann in Amberg als Gerätelagerverwalter eingesetzt. Diese Tätigkeit übt er bis heute aus.

Markus Ellmann feierte sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Der gelernte Maler und Lackierer trat im April 1992 seinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr an, die er im März 1993 als Gefreiter verlassen hat. 1995 kehrte er zur Bundeswehr als Kammerarbeiter in der Außenstelle Neunburg v. W. zurück. Von 1997 bis 1998 war er in Neunburg v. W. als Fahrzeugwaschanlagenwärter tätig. Viele Jahre war er dann in den Standorten Neunburg v. W. und Regensburg in seinem erlernten Beruf beschäftigt. 2007 wurde er nach Amberg versetzt, wo er als Kammerarbeiter beigestellt wurde. Seit Oktober 2016 ist er in Oberviechtach als Kanalreiniger eingesetzt.

Meldung vom 22.07.2019:

Unser Kamerad Spiegler hat uns einen Bericht aus dem Neuen Tag geschickt:

Kommandeur verabschiedet Stellvertreter

Einen Rück- und Ausblick gab das Artilleriebataillon 131 beim Quartalsappell in der Ostmark-Kaserne. Die Verabschiedung des stellvertretenden Kommandeurs Bergmann erfolgte feierlich.

Beim Quartalsappell des Artilleriebataillon 131 verabschiedet Oberstleutnant Sven Zickmantel seinen Stellvertreter Oberstleutnant Frank Bergemann (vorne, von links) und dankt ihm für seinen loyalen Einsatz.

Bild: Dobmeier

„Im letzten Quartal beschäftigten uns intensive Ausbildungs- und Übungsvorhaben sowie der Einsatz in Litauen", verkündete Oberstleutnant Sven Zickmantel vor dem angetretenen Bataillon. "Es ist schön, Sie am Standort Weiden ohne größere Ausfälle zu wissen. Das ist die Sorge, die ich als Kommandeur ständig mit mir trage und die ersten 100 Tage waren eine sehr intensive Zeit", resümierte Zickmantel. „Weiden ist schon etwas Besonderes – ich habe in meine 23 Jahren selten einen so soldatenfreundlichen Standort erlebt“, sagte der Kommandeur. Zu den erfüllten Aufträgen des Quartals gehörten Dienstpostenausbildung Rakete und Rohr, Ausbildung am Schießübungszentrum, Artillerieschießen in Österreich und die Artillerie-Task-Force für die einsatzgleiche Verpflichtung "Enhanced Forward Presence" (EFP) in Litauen.

Die Verabschiedung von Oberstleutnant Frank Bergemann als loyalen Vertreter und wichtigste Stütze im Bataillon erfolgte mit der Verleihung der Ehrennadel des Artilleriebataillon 131. Einen Blumenstrauß gab es für die Gattin im Beisein von Angehörigen und von Susanne Bartsch als Vertreterin der US-Garnison Grafenwöhr. Die Verleihung des Ehrenkreuzes der Bundeswehr erfolgte aufgrund herausragender Leistungen und auffallender Pflichterfüllung an die beiden Oberstabsgefreiten Rene Dreßler und Daniel Schneider.

Die zweite Jahreshälfte bringe weitere Herausforderung, stellte der Kommandeur in Aussicht: Kräfteabstellung für die Informationslehrübung, das Raketenschießen in Schweden und die Drohnen-Ausbildung in der Oberlausitz. Ein Benefizkonzert zum fünfjährigen am Standort Weiden ist geplant.

Den Kameraden der sechsten Batterie der Reservisten mit Chef und Spieß waren mit dem Stabszug angetreten und erhielten einen neuen Wimpel als Zeichen der Integration und zur Stärkung der Geschlossenheit und der Zugehörigkeit. Der Kommandeur stellte die erfolgreichen gemeinsamen Übungen mit dem Bataillon heraus.

Meldung vom 19.06.2019:

Unser Kamerad Spiegler hat Neuigkeiten aus Weiden. Hier der Bericht aus dem Neuen Tag:

Kommandeur bestätigt: Radloff als Favorit für neuen Kasernen-Namen

Die Umbenennung der Weidener Kaserne geht voran: Favorit für den neuen Namen ist laut Oberstleutnant Sven Zickmantel der in Afghanistan gefallene Major Radloff. Stadtarchivar Dr. Sebastian Schott erläutert die historische Problematik.

Wenn das Verteidigungsministerium grünes Licht gibt, könnte unsere Fotomontage bald Realität werden: Eine Mehrheit der Soldaten am Weidener Standort sprach sich für eine Umbenennung in "Major-Radloff-Kaserne" aus. Fallschirmjäger Jörn Radloff fiel 2010 bei einem Sprengfallen-Anschlag in Afghanistan.

Bild: Tobias Gräf

Der gebürtige Sachse Oberstleutnant Sven Zickmantel ist erst seit acht Wochen neuer Bataillonskommandeur der Weidener Artilleristen. In die Diskussion um den umstrittenen Namen "Ostmark"-Kaserne musste er sich deshalb erst einarbeiten: "Das hat mich bisher persönlich nicht betroffen." Nun jedoch äußert er sich gegenüber Oberpfalz-Medien klar zur Notwendigkeit der Umbenennung, dem weiteren Vorgehen - und warum der Namensvorschlag Jörn Radloff (wir berichteten) sehr gut geeignet i

Enormer politischer Druck

Hierzu hat Zickmantel, der als Standortältester zugleich für die Kaserne als militärische Liegenschaft verantwortlich zeichnet, eine klare Haltung: "Das Gute für uns Soldaten ist ja, dass wir weisungsgebunden sind. Es gibt jetzt den Erlass von der Ministerin, und die ist nun mal die Dienstherrin." Man müsse zudem wissen, dass "hinter dem Erlass enormer politischer Druck steht". Dieser sei 2017 als Reaktion auf rechtsradikale Vorfälle in der Truppe entstanden. Dass "Major Jörn Radloff" als Vorschlag für einen neuen Namen im Rennen ist, bestätigt Zickmantel: "Es gab drei Namensvorschläge, zwei davon sind nun in der engsten Auswahl, und Radloff hat wohl sehr gute Karten."

Radloff starb im April 2010 gemeinsam mit zwei weiteren Kameraden in Afghanistan, als sein Fahrzeug auf einen Sprengkopf auffuhr. Warum nun ausgerechnet der Fallschirmjäger-Major als Favorit gilt, erklärt der Generalstabsoffizier auch. "Die Vorschläge kamen von den Soldaten selbst. Es gibt Gremien, die haben darüber abgestimmt. Hätten die Soldaten einen anderen Namen gewollt, hätten sie sich für einen anderen entschieden. Das ist zu respektieren, wir sind schließlich in einer Demokratie." Und weiter: "Radloff hatte einen persönlichen Bezug zu Weiden, weil er hier stationiert war. Viele unserer Soldaten kennen ihn noch." Deshalb habe der Namensvorschlag "eine gute Mehrheit erhalten. Er steht nicht gegen den Traditionserlass - im Gegensatz zum ,Ostmark'-Begriff".

"Kritik gibt es immer"

Radloffs Familie sei informiert. Sie fühle sich "sehr geehrt, sollte es so weit kommen", berichtet Zickmantel. Dass die Bevölkerung die Umbenennung kritisch begleitet, findet der Kommandeur gut: "Es wird bei jedem Vorschlag immer Kritik geben, aber ich finde es gut, dass die Bevölkerung Fragen stellt. Das zeigt, dass die Bundeswehr in der Region noch stark verwurzelt ist und interessiert. Das begrüße ich." Weiden selbst hat bei der Umbenennung übrigens kein Entscheidungsrecht, dieses liegt ausschließlich beim Verteidigungsministerium in Berlin, sagt Zickmantel. Die Stadt ist jedoch "nicht nur informiert", sondern "frühzeitig in den Prozess eingebunden". Man werde Kontakt aufnehmen und arbeite "sehr gut zusammen".

Historiker Dr. Sebastian Schott erklärt, warum der "Ostmark"-Begriff problematisch ist

Die historischen Hintergründe, warum die Bezeichnung "Ostmark" inzwischen als Namensgeber verpönt ist, erläutert Dr. Sebastian Schott. Der wissenschaftliche Mitarbeiter im Stadtarchiv will sich zwar als städtischer Mitarbeiter nicht explizit zur aktuellen Debatte äußern, gibt aber allgemeine Hinweise. So sei der Name Ostmark "für unsere Region erst nach dem Ersten Weltkrieg entstanden. Und zwar als bewusste Frontstellung zu Tschechien."

Das Dritte Reich bezeichnete damit die Oberpfalz, Niederbayern und Oberfranken. Ziel der Nazis war, sich damit zu den als minderwertig betrachteten Ländern im Osten abzugrenzen. Der Begriff sei deshalb laut Schott "definitiv problematisch". Zwar gehe die Ostmark-Bezeichnung bis aufs Mittelalter zurück, sie gibt es also schon lange vor dem Nationalsozialismus. Aber "weil wir seit 1989 wieder in einem vereinten Europa leben, ist der Begriff unglücklich, und man macht es sich zu einfach, wenn man nur auf das Mittelalter verweist", erklärt der Historiker die negative Konnotation.

Dass viele Oberpfälzer hier ihren Wehrdienst geleistet haben und deshalb eine "persönliche Bindung zur Ostmark-Kaserne" hätten, darüber ist sich Schott bewusst. "Man kann hier keinem einen Vorwurf machen, wenn er nicht immer alles historisch reflektiert", zeigt er sich verständnisvoll. Der Archivar sagt auch, dass er "kein Fan von Umbenennungen ist, sondern eher von geschichtlichen Einordnungen. Bevor man immer gleich tabula rasa macht, finde ich es besser, Begriffe einzuordnen und den Leuten zu erklären, warum sie problematisch sind. Das regt zum Nachdenken an und erhöht das Verständnis." Trotzdem sei schon die Entscheidung von 1964, die Kaserne nach der "Ostmark" zu benennen, "nicht gerade geschickt gewesen".

Meldung vom 18.06.2019:

Der ehemalige Kommandeur PzBtl 104, GenMaj Wagner, besuchte die Oberpfalz. Hier der Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung:

Thanstein_jul19.pdf

Meldung vom 17.06.2019:

Hier die Links zu den Berichten über den Tag der offenen Tür bei der PzBrig 12 in Cham in der Mittelbayerischen Zeitung:

Cham_TdoT1.pdf

Cham_ToT2.pdf

Weitere Meldung vom 31,05.2019:

Hier der Bericht aus dem Internetforum "Augen gerade aus" von Thomas Wiegold:

Der frühere Abteilungsleiter Planung im Verteidigungsministerium, General Erhard Bühler, hat den Posten des Befehlshabers im NATO Joint Force Command Brunssum (JFCBS) übernommen – mit einiger Verspätung und auch nur für ein knappes Jahr. Der NATO-Oberbefehlshaber, Supreme Allied Commandeur Europe (SACEUR) Tod Wolters, übergab am (heutigen) Freitag das Kommando vom italienischen Heeresgeneral Riccardo Marchiò an Bühler.

Der Chefposten dieses NATO-Kommandos in den Niederlanden wechselt turnusmäßig zwischen Italien und Deutschland. Bühler hatte sein Amt bereits im Februar antreten sollen.

Die Kommandoübergabe verzögerte sich jedoch, weil der deutsche General im Zuge der Berateraffäre im Verteidigungsministerium als Zeuge im Bundestags-Untersuchungsausschuss dazu benannt wurde. Deutschland hatte Italien und die anderen NATO-Mitglieder deshalb darum gebeten, Marchiò einige Monate länger auf seinem Posten zu belassen.

Allerdings wird Bühler dennoch erst nach seinem Amtsantritt in Brunssum vor dem Parlamentsgremium erscheinen: Seine Aussage ist derzeit für den 27. Juni geplant, die letzte Sitzung des Untersuchungsausschusses vor der Sommerpause.

Anfang April hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zudem entschieden, dass der General nicht für die volle Amtszeit das NATO-Kommando übernehmen soll, sondern nur bis zu seinem Erreichen der Altergrenze im März kommenden Jahres – also für ein knappes Jahr. Als Nachfolger ist bereits der derzeitige Heeresinspekteur Jörg Vollmer benannt.

Die Ministerin reagierte mit ihrer Entscheidung nicht nur auf die öffentliche Wahrnehmung von Bühlers Rolle im Zusammenhang mit den umstrittenen Beraterverträgen, sondern auch auf seinen Umgang als Abteilungsleiter mit der Kostenexplosion bei der Instandsetzung des Segelschulschiffs Gorch Fock. Mit der Befristung und der Benennung eines Nachfolgers bereits zu Bühlers Amtsantritt hatte von der Leyen deutlich gemacht, dass sie nicht vorbehaltlos hinter dieser Versetzung steht.

Als höchstrangige deutsche Vertreter waren bei der Übergabezeremonie nach Angaben des Joint Force Command der stellvertretende Bundeswehr-Generalinspekteur, Vizeadmiral Joachim Rühle, und der stellvertretende Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Peter Bohrer, anwesend. Die beiden weiteren deutschen Generale, die nach Brunssum gereist waren, sind mit dem Befehlshaber in Brunssum über die NATO-Kommandokette verbunden: General Markus Kneip ist Chef des Stabes im militärischen NATO-Hauptquartier SHAPE, Generalleutnant Andreas Marlow ist Chef des Stabes in der NATO-geführten und dem JFCBS unterstellten Mission Resolute Support in Afghanistan.



Meldung vom 31.05.2019:

Unser Kamerad Spiegler hat Neuigkeiten aus Weiden. Herzlichen Dank für die Information.

Hier der Link zum Beitrag über das ArtBtl 131 im Neuen Tag, Weiden (zum Öffnen anklicken oder den Link kopieren und im Browser-Webseiteneingabefeld einfügen).

https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/artilleristen-neuen-zielen-id2741649.html

Meldung vom 15.05.2019:

Hier der Link zur neuesten Vorankündigung der Mittelbayerischen Zeitung für den Tag der offenen Tür in Cham:

Cham_Tag_d._o._T..pdf

Meldung vom 29.04.2019:

Der Abschluss der Erprobung des neuen MG 5 steht bevor. Hier der Bericht des BMVg:

MG_5.docx

Meldung vom 17.04.2019;

Das Personalkarussell bei der Spitzendienstpostenbesetzung innerhalb der Bundeswehr dreht sich immer schneller. Nachdem Generalleutnant Erhard Bühler nur für ein knappes Jahr bis zum Erreichen der Altersgrenze auf den Chefposten beim NATO-Kommando in Brunssum verbleibt und Heeresinspekteur Jörg Vollmer als Nachfolger feststeht, sickerte informell eine weitere Personalentscheidung durch. Der frühere Chef des Stabes im Kommando Heer, Generalleutnant Alfons Mais, soll im Frühjahr kommenden Jahres neuer Heeresinspekteur werden.

Generalleutnant Mais war oder ist auch als Kommandeur des Deutsch-Niederländischen Korps in Münster vorgesehen. Damit müßte dieser Dienstposten nach ca 11 Monaten ebenfalls neu besetzt werden. Mit Kontinuität der Führung, die unsere Soldaten in der derzeitigen Lage dringend benötigen, hat dies nichts zu tun.

Meldung vom 08.04.2019:

Die Bundesverteidigungsministerin reagiert  und zieht in der Berateraffäre die ersten personellen Konsequenzen. Sie hat anscheinend entschieden, dass der in der Berateraffäre belastete Generalleutnant Bühler (unser ehemalige Brigade- und Divisionskommandeur) nicht wie geplant zum Viersterne-General befördert wird.  Den Posten des Kommandeurs des Allied Joint Forces Commands bei der NATO in Brunssum besetzt er vermutlich nur temporär bis zum I. Quartal 2020 (mit der daher nur temporären Beförderung). Er wird dann in den Ruhestand versetzt.
Als Nachfolger ist der Inspekteur Heer, GenLt Vollmer, im Gespräch.

Meldung vom 04.04.2019:

Hier der Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung zur Überabe der PzBrig 12:

Brig12_apr_4.pdf

Meldung vom 30.03.2019:

Unser Kamerad Spiegler schickte uns den Hinweis auf die Kommandoübergabe im ArtBtl 131, Weiden, aus dem Neuen Tag. Den Link ggf kopieren und im Browser einfügen.

https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/melde-mich-ab-id2677351.html

Meldung vom 25.03.2019:

Hier der Link zum Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung über den Wechsel des Bataillonskommandeurs beim PzGrenBtl 122, Oberviechtach:

122_Kdr_mar.pdf

Meldung vom 23.02.2019:

Unser Kamerad Spiegler hat Neuigkeiten vom ArtBtl 131 aus Weiden. Hier der Auszug aus dem Bericht vom  Neuen Tag:

 "Weiden wird mir fehlen"

Abschied ist die Zeit für versöhnliche Worte. Im Rathaus fallen sie am Freitag geradezu euphorisch aus. "Ich habe jetzt zwölf Standorte durch, aber noch keinen wie Weiden erlebt - überwältigend", sagt Christian Kiesel.

Oberstleutnant Christian Kiesel geht, Sven Zickmantel übernimmt. OB Kurt Seggewiß wünscht sich, dass es mit dem neuen Chef der Ostmarkkaserne ebenso gut klappt, wie mit dem Vorgänger.

Am Donnerstag übergibt der Oberstleutnant das Kommando über das Artilleriebataillon 131 mit 750 Soldaten und 350 weiteren Mitarbeitern nach drei Jahren feierlich an Oberstleutnant Sven Zickmantel. Ein Unterfranke geht, ein Sachse kommt. Die beiden verstehen sich, nicht nur was den ersten Eindruck betrifft. "Wir waren in Afghanistan eine Zeitlang im gleichen Container", erzählt Kiesel beim Abschiedsbesuch im Amtszimmer von OB Kurt Seggewiß.. So etwas verbindet und erleichtert offene Worte.

"Kommandant zu sein zehrt", gibt Kiesel zu. Die üblichen Probleme, die der Bundeswehr zu schaffen machen, sind auch in Weiden zu finden. So verfüge die Artillerie nur über 50 Prozent der vorgesehenen Raketenwerfer, davon sei wiederum die Hälfte in der Wartung. Das heiße, dass man nur mit 25 Prozent des Materials in einer Batterie üben könne. Bei der Drohne sei die Ersatzteillage schwierig.

Trotzdem könne die Einheit ihre Ausbildungs- und Übungsverpflichtungen erfüllen. Weiden sei eben ein ganz besonderer Standort. "Der respektvolle, partnerschaftliche Umgang zwischen Soldaten, Stadt und Bürgern ist hier sehr ausgeprägt. Weiden wird mir fehlen." Seggewiß gab das Kompliment gerne zurück: "Die Region steht zur Bundeswehr und ist stolz auf die Kaserne." Dieses Verhältnis symbolisieren gegenseitige Wein-Geschenke sowie eine Urkunde und eine Batallionsmünze für den Rathauschef als Anerkennung.

Vom Karrieresprungbrett an der Waldnaab wechselt der 43-jährige Kiesel ans Verteidigungsministerium in Berlin. Dort ist er fürs Personalmanagement zuständig. Seine Frau und die beiden Kinder bleiben im heimatlichen Schweinfurt. Die Familie macht gerne in Deutschland Urlaub, manchmal mit dem Wohnmobil. "Da kommen wir ganz sicher auch wieder nach Weiden. Ich hab dem OB schon versprochen, dass ich im NOC einkaufen will."

Dessen Reize wird Oberstleutnant Sven Zickmantels Familie eher kennenlernen. Die Frau und die drei Kinder wohnen in Frankenberg bei Chemnitz und besuchen den Vater ab und an. "190 Kilometer Entfernung sind für einen Soldaten schon heimatnah", erklärt der neue Kommandeur, der in seiner Jugend mal schnellster 800-Meter-Läufer Sachsens war.

Erfahrung für die neue Aufgabe bringt er reichlich mit. Insgesamt war er zwölf Monate in Afghanistan und eine Zeitlang zur Generalstabsausbildung in der Schweiz. Weitere Stationen waren unter anderem Köln, Hamburg, das deutsch-niederländische Korps in Münster, Hessisch Lichtenau und Heidelberg. Die Oberpfalz lernte er zwei Jahre lang als Zugführer in Neunburg vorm Wald kennen. "Daran habe ich gute Erinnerungen." Weiden biete alle Voraussetzungen, daran anzuknüpfen. "Wir stehen an erster Stelle gegenüber vielen anderen Artilleriestandorten."

Meldung vom 21.03.2019:

Der Haushaltsausschuss des Bundestages gab grünes Licht für die Beschaffung von rund 32.000 Sprenggeschossen im Kaliber 155 Millimeter für die Panzerhaubitze 2000. Die Truppe soll die Granaten in insgesamt acht Lieferungen bis 2023 erhalten. Das Sprenggeschoss DM121 dient zur wirksamere Bekämpfung weicher und halbharter Flächenziele sowie von Infrastrukturzielen in der Tiefe des Gefechtsfeldes. Die Munition ist für den Einsatz der Panzerhaubitze 2000 entscheidende Voraussetzung, etwa für einsatzgleiche Verpflichtungen wie die schnelle Eingreiftruppe. Die Ergänzung des Bestandes ist zur Regeneration des Verbrauchs und zum Aufbau der durch die NATO vorgegebenen Mindestbevorratung erforderlich.

Meldung vom 15.03.2019:

Nach  Gesprächen mit Vertretern der insolventen Elsflether Werft, die das Schulsegelschiff Gorch Fock  instandsetzen soll, kündigte die Ministerin heute die Fortsetzung der derzeit eingestellten Reparaturarbeiten an. Als erster Schritt wird ein Zahlungsstopp aufgehoben, den das Ministerium angesichts der Unregelmäßigkeiten bei der Werft verhängt hatte.

Meldung vom 13.03.2019:

Beim PzGrenBtl 122, Oberviechtach, wechselt der Bataillonskommandeur. Oberstleutnant Huber geht nach Berlin und übernimmt den Dienstposten von Oberstleutnant Bleek, der neuer Kommandeur beim PzGrenBtl 122 wird.

Meldung vom 12.03.2019:



Meldung vom 11.03.2019:

Von 128 Eurofightern 39 einsatzbereit, von 72 CH-53-Transporthubschraubern nur 16. Solche Zahlen, die in Deutschland wie international Aufmerksamkeit erregten, veröffentlichte das Verteidigungsministerium 2018 in seinem regelmäßigen Bericht zur Materiallage der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr. Der aktuelle Bericht zur Materiallage ist nun als "Geheim" eingestuft und darf selbst von Bundestagsabgeordneten nur in der Geheimschutzstelle des Parlaments eingesehen werden.

Nach offizieller Darstellung des Ministeriums ist die Version in diesem Jahr viel umfangreicher und lasse nun so konkrete Rückschlüsse auf die aktuellen Fähigkeiten der Bundeswehr zu, dass eine Kenntnisnahme durch Unbefugte die Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik Deutschland schädigen würde (so informierte Generalinspekteur Eberhard Zorn heute schriftlich den Verteidigungs- und den Haushaltsausschuss des Bundestages).

Meldung vom 08.03.2019:

Unser Kamerad Spiegler hat Neuigkeiten vom TrÜbPl Grafenwöhr. Hier der Link zum Bericht im Neuen Tag, Weiden (kopieren und im Browseranschriftenfeld einfügen):

https://www.onetz.de/deutschland-welt/grafenwoehr/uebung-soldaten-27-laendern-krach-grafenwoehr-id2655394.html

Meldung vom 04.03.2019:

Unser Kamerad Spiegler hat uns Neuigkeiten zum ArtBtl 131 aus Weiden geschickt. Hier der Link zum Beitrag im Neuen Tag (Link kopieren und im Browseranschriftenfeld einfügen):

https://www.onetz.de/deutschland-welt/grafenwoehr/artilleriedonner-ueber-grafenwoehr-id2650967.html

Meldung vom 27.02.2019:

Erweiterter Schutz im Ausland, mehr Geld für freiwillig Wehrdienstleistende, höhere soziale Sicherheit im Alter, neue Anreize für Reservisten und bessere Karriereperspektiven für Unteroffiziere: Das „Gesetz zur nachhaltigen Stärkung der personellen Einsatzbereitschaft der Bundeswehr“ (BwEinsatzBerStG) bringt umfassende Verbesserungen für Bundeswehrangehörige. Heute wurde es von der Bundesregierung beschlossen. Der Bundestag muss dem Gesetzesvorhaben noch zustimmen.

Meldung vom 14.02.2019:

Der Untersuchungsausschuss des Bundestages zu den umstrittenen Beraterverträgen in Verteidigungsministerium und Behörden der Bundeswehr hat heute offiziell seine Arbeit begonnen. Das vom Verteidigungsausschuss eingesetzte Gremium konstiutierte sich als Unterausschuss mit neun Mitgliedern und beschloss Aktenanforderungen an das Wehrressort sowie zahlreiche Zeugenvernehmungen. Unterdessen teilte das Ministerium offiziell mit, dass der für ein NATO-Kommando vorgesehene Generalleutnant Erhard Bühler wegen der Ausschussuntersuchungen sein neues Amt später antreten werde.

Der Ausschuss soll sich mit Rechts- und Regelverstößen beim Umgang mit externer Beratungs- und Unterstützungsleistung in Ministerium und Behörden wie dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAInBw) befassen. Grundlage sind unter anderem Berichte des Bundesrechnungshofes über regelwidrig vergebene oder überteuerte Beraterverträge. Davon seien nicht nur einzelne Projekte, sondern strukturelle Fragen sowie die Führungsstrukturen im BMVg betroffen, heißt es im Untersuchungsauftrag.

 

Meldung vom 08.02.2019

Der ehemalige General Jörg Schönbohm ist im Alter von 81 jahren verstorben. Er plante und leitete die Auflösung und Integration der Nationalen Volksarmee in die Bundeswehr nach der Wiedervereinigung. Damals war er Befehlshaber des Bundeswehrkommandos Ost in Strausberg. Außerdem war Schönbohm nach der Wende für den Abzug der russischen Streitkräfte zuständig.

Meldung vom 07.02.2019

Großbritannien hat einen weiteren wichtigen Schritt zur Ausmusterung seiner Tornado-Jagdbomber vorgenommen. Am Dienstag kehrten die letzten Kampfjets dieses Typs von einem Auslandseinsatz auf den Fliegerhorst Marham der Royal Air Force zurück, aus der Anti-ISIS-Mission von Zypern aus. Damit endeten nach fast 40 Jahren die Einsätze der britischen Tornados.

Während in Deutschland die Suche nach einem Nachfolger für die ursprünglich von drei Nationen – Deutschland, Großbritannien und Italien – eingesetzen Kampfflugzeuge jetzt erst richtig anläuft, werden die britischen Tornados Ende März endgültig außer Dienst gestellt. Ein Großteil ihrer Aufgaben wird vom Eurofighter übernommen, den die Royal Air Force ebenfalls fliegt.

Interessant ist dabei, dass die Briten – mit beträchtlichem finanziellen Aufwand – ihre Eurofighter bereits für die Luft-Boden-Rolle tauglich gemacht haben. Die Einrüstung der Storm Shadow, vergleichbar dem deutschen Taurus, sowie der Brimstone-Raketen für Luftnahunterstützung ist für die Eurofighter der Luftwaffe noch eine Zukunftsaufgabe.

Meldung vom 06.02.2019:

Unser Kamerad Spiegler hat uns auf Berichte vom Neuen Tag in Weiden hingewiesen. Hier Auszüge zum ersten Bericht:

Grafenwöhr:Grüne fordern "Ende des Krachs"

Beim Schießlärm vom Übungsplatz Grafenwöhr könnte die Bundesregierung die US-Armee sehr wohl "härter an die Kandare" nehmen - doch sie tue es nicht: Das kritisiert der Oberpfälzer Grünen-Bundestagsabgeordnete Stefan Schmidt.

Schmidt fordert ein Ende "des großen Krachs". Er bezieht sich in einer Pressemitteilung vom Dienstag auf eine Anfrage seiner Fraktion zum Lärmschutz am Übungsplatz Grafenwöhr vom 11. Dezember. Aus dem 14-seitigen Schreiben von Thomas Silberhorn, Staatssekretär im Verteidigungsministerium, folgert Schmidt, dass die Bundesregierung "mit dem Erlass einer nachträglichen Anordnung" durchaus ein Instrument in der Hand habe, um einen besseren Lärmschutz in Grafenwöhr durchzusetzen. "Trotzdem lässt sie diese Möglichkeit nach wie vor ungenutzt.&qu

Lärmschutz in Grafenwöhr: Das sagt die Bundesregierung

Die Grünen zitierten in ihrer Anfrage zum Lärmschutz in Grafenwöhr das Bundesgesundheitsministerium, das Lärm als Problem bezeichnet: Dies könne „zu relevanten Gesundheitsrisiken, vor allem für das Herz-Kreislauf-System, führen“. Die Bundesregierung verweist in ihrer Antwort darauf, dass der Übungsplatz Grafenwöhr „den US-Streitkräften gemäß dem Zusatzabkommen zum Nato-Truppenstatut zur ausschließlichen Benutzung überlassen“ sei. Details regele eine Vereinbarung zwischen US-Armee und Verteidigungsministerium.

Aus der Antwort des Verteidigungsministeriums an die Grünen:

Für den Lärmschutz ist das Joint Multinational Training Command Grafenwöhr/Hohenfels verantwortlich. Oberste technische Instanz ist das Verteidigungsministerium.

Vom 21. bis 23. April 2009 hat die Bundeswehr umfangreiche Lärmmessungen durchgeführt. Die Ergebnisse werden „im Interesse der Landes- und Bündnisverteidigung“ aber nicht öffentlich gemacht, da dies „Rückschlüsse auf das beübte Wehrmaterial fremder Staaten und damit deren militärische Fähigkeiten“ zulasse.

Lärm-Messungen vom September und Oktober 2018 auf dem Übungsplatz, ergänzt durch Langzeitmessungen bei Anwohnern, werden derzeit ausgewertet. Das Ergebnis liege „frühestens Ende des ersten Quartals 2019“ vor.

Die Bundesregierung bewertet die Lärmentwicklung von 2012 bis 2017 „als zufriedenstellend“. Weil sich wegen einer veränderten sicherheitspolitischen Lage die Übungen seit 2017 intensiviert und sich Beschwerden vermehrt hätten, seien 2018 neue Messungen erfolgt.

Eine nachträgliche Anordnung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz ist möglich. Davon wurde „aufgrund der laufenden Konsultationen“ aber bisher kein Gebrauch gemacht. Scheitern Konsultationen, könne eine solche Anrodnung „durch Erhöhung des formalen Drucks zur Einhaltung der immissionsschutzrechtlichen Betreiberpflichten beitragen.“

Die Vereinbarung zur Nutzung von Übungsplätzen zwischen Verteidigungsministerium und dem US-Heer in Europa kann im gegenseitigen Einvernehmen geändert werden. Davon „ist bislang kein Gebrauch gemacht worden“.

Der Übungsplatz-Betrieb wird regelmäßig kontrolliert, aber auch „anlassbezogen“, nach Anwohner-Beschwerden. Dies erledigt die öffentlich-rechtliche Aufsicht für Arbeitssicherheit und technischen Umweltschutz des Bundeswehr und bei den Gaststreitkräften (ÖrABw). Sie gibt „wenn notwendig“ auch weitere Lärmmessungen in Auftrag.

„Vonseiten der ÖrABw besteht Konsultationspflicht bis zur höchsten Ebene des Regierungs- und Verwaltungshandelns, falls erforderlich über das Bundesverteidigungsministerium mit der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in der Bundesrepublik Deutschland“. In den vergangenen zehn Jahren gab es zwei Konsultationen – die letzte 2018, die 2019 fortgesetzt wird.

Der Übungsplatz Grafenwöhr ist für Erhalt „und Verbesserung der Verteidigungsbereitschaft der Nato-Streitkräfte von herausragender Bedeutung“. Schon deshalb, weil er der einzige der US-Armee in Europa mit „Schießbahnen für große Kaliber“ ist, den auch andere Nato-Staaten nutzen können. „Der Übungsbetrieb trägt wesentlich dazu bei, die Einsatzbereitschaft der Nato-Streitkräfte für den Verteidigungsfall und den Einsatz in Krisengebieten dauerhaft sicherzustellen.“

Die immissionsschutzrechtliche Überwachung beinhaltet Erfassung und Bewertung von Schießzeiten, Lärm und Feinstaubimmissionen.

Umweltbelange haben durch entsprechende Gesetze „sehr hohes Gewicht“ bei Planungen und Maßnahmen des militärischen Übungsbetriebes. Sofern militärische Erfordernisse nicht in Einklang mit Naturschutz- oder Umweltbelangen gebracht werden können, müssen Letztere aber zurückstehen.

 

Auszüge zum zweiten Bericht:

Höchste Anerkennung im Kosovo

In Weiden führt er das Artilleriebataillon 131. Doch Oberstleutnant Christian Kiesel ist viel unterwegs. Beim Reservistenverband spricht er über den Einsatz der Bundeswehr im Kosovo

Verbindung halten

Kiesel war zuletzt als Kontingentführer ein halbes Jahr im Kosovo. Zu seinem Aufgabengebiet gehörte es, die Rückführung des Feldlagers Prizren zu überwachen. "Als Kommandeur bestand meine Aufgabe auch in der Außenwahrnehmung." Kiesel musste mit allen Stellen im Raum Prizren kommunizieren. Mit Justiz, Polizei und Armee. "Ich sollte die Verbindung halten und das Stimmungsbild abgreifen."

Der Kommandeur war mit 70 weiteren Soldaten aus der Ostmarkkaserne im Kosovo. Sie waren in den vielfältigsten Bereichen eingesetzt: "Im Stab, in der Logistik, in der Instandsetzung und in der Bewachung der Kaserne." Kiesel: "Jede Schraube wurde gezählt." Seit 18. Dezember sei das Feldlager geräumt. Das Material wurde in privat angemieteten Lkw und in Flugzeugen der Luftwaffe nach Deutschland gebracht. Was im KFOR-Hauptquartier in Pristina benötigt wurde, wurde dorthin verlagert zur Unterstützung des deutschen Kontingents.

Meldung vom 04.02.2019

Die von der Bundeswehr geführte NATO-Battlegroup in Litauen hat einen neuen Kommandeur. Bei einer Zeremonie in Anweisenheit der litautischen Präsidentin Dalia Grybauskaitė übernahm heute der Kommandeur des Panzerbataillons 104 in Pfreimd, Oberstleutnant Peer Papenbroock, vom Kommandeur des Panzerbataillons 393 in Bad Frankenhausen, Oberstleutnant René Braun.

Seit zwei Jahren führt Deutschland in dem baltischen Land ein verstärktes multinationales Bataillon im Rahmen der so genannten enhanced Forward Presence (eFP), der verstärkten Präsenz der NATO. Zusammen mit weiteren eFP-Bataillonen in Estland, Lettland und Polen sollen die rotierend von anderen Staaten der Allianz beschickten Battlegroups den östlichen Bündnismitgliedern den Rückhalt der anderen NATO-Staaten signalisieren – und faktisch als Stolperdraht für ein vor allem im Baltikum befürchtetes russisches Übergreifen verhindern.

Meldung vom 02.02.2019:

Hier der Link zum Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung über das PzBtl 104, Pfreimd:

104_Litauen_2019.pdf

Meldung vom 31.01.2019:

Unsere Informationsquelle aus Brüssel berichtet uns, dass BrigGen Jörg SEE, derzeit Brigadekommandeur unserer PzBrig 12, Deputy Assistant Secretary General for Defence Policy and Planning im Internationalen Stab NATO HQ werden soll.
Die Wahrscheinlichkeit für die Nachbesetzung ist sehr groß, da der neue Assistant Secretary General for Defence Policy and Planning ein Brite wird und der derzeitige Deputy, ebenfalls ein Brite, dann diesen Posten nicht mehr besetzen darf/kann.

Meldung vom 29.01.2019:

Der Bericht des Wehrbeauftragten für 2018 ist erschienen. Hier der Link:

Wehrbeauftragtenbericht_2018.pdf

Meldung vom 22.01.2019:

Ein Bericht der MZ zu den im Juni 2019 anstehenden Feierlichkeiten der PzBrig 12 in Cham:

Kaserne_Cham_60_Jahre.pdf

Meldung vom 15.01.2019:

Derzeit läuft der Einzug des Mitgliederbeitrages für 2019 über die uns bekannten Kontodaten. Versehentlich steht im Kontoauszug das Jahr 2018. Der Einzug gilt für das laufende Mitgliedsjahr 2019.

Meldung vom 14.01.2019:

Wegen der riesigen Schneemassen im Süden Bayerns stellt sich die Bundeswehr darauf ein, die Zahl der eingesetzten Soldaten zu verdoppeln. Da eine Verschlechterung der Wetterlage angekündigt sei, werden zusätzliche Soldaten der Panzerbrigade 12 alarmiert. Die ersten 110 Soldaten der Panzerbrigade 12 sind bereits in Bad Reichenhall eingetroffen.

 

Meldung vom 03.01.2019:

Der Fliegerhorst Lechfeld südlich von Augsburg wird das zweite Standbein für die künftige Lufttransportflotte der Bundeswehr. Bei einem Besuch beim Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf bei Hannover kündigte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen an, dass auf dem Lechfeld neben Wunstorf der zweite Stationierungsort für die Maschinen vom Typ A400M  entstehen soll. Ab dem Jahr 2025 werden dort etwa ein Dutzend dieser Flugzeuge in einem multinationalen Verband betrieben. Es besteht noch keine Planungsgrundlage, welche multinationalen Verbände in Lechfeld zu integrieren sind.