Meldung vom 17.02.2021:

Hier ein Bericht des BMVg zur PzBrig 12:

Im März verlegen Soldatinnen und Soldaten der Panzerbrigade 12, unterstützt von Kameraden der Gebirgsjägerbrigade 23 und anderen Verbänden, für sechs Monate nach Mali. Im Norden des westafrikanischen Landes werden die Soldaten das Einsatzkontingent für die <abbr title="United Nations">UNUnited Nations</abbr>-Mission <abbr title="Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali">MINUSMAMultidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali</abbr> stellen.

Die Soldaten werden im westafrikanischen Mali mit den Führung- und Funktionsfahrzeug Eagle IV und dem Transportpanzer Fuchs ausgestattet sein.

In der vergangenen Woche beendete die Panzerbrigade 12 aus Cham mit den Einsatzsoldaten die Einsatzvorbereitung mit einem zweiwöchigen Übungsplatzaufenthalt. Der Abschluss der Ausbildung für die Kameraden erfolgte im Gefechtsübungszentrum des Heeres in der Colbitz-Letzlinger Heide, nördlich von Magdeburg. Im Mittelpunkt standen die Aufklärungskräfte des Aufklärungsbataillons 8 aus Freyung. „Der wesentliche Unterschied zwischen dem Übungsgebiet Letzlinger Heide und dem Einsatzgebiet Gao im Norden von Mali sind nicht nur 60 Grad Celsius“, sagte der Brigadekommandeur, Brigadegeneral Björn Schulz, in seiner abschließenden Bewertung der Übung.

Aufklärer aus Freyung stellen Leitverband

„Auf dem Truppenübungsplatz konnten die Soldaten intensiv trainieren. Denn vor Ort in Mali kommt es auf jeden Einzelnen an, dort wird scharf geschossen und Anschläge drohen“, machte der BrigKdr deutlich. Die Übungsmöglichkeiten schöpfte die Truppe voll aus. Es wurden alle Kraft und Anstrengung in die Ausbildung für den bevorstehenden Einsatz für <abbr title="Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali">MINUSMAMultidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali</abbr> (Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali) gelegt. Jedes erdenkliche Szenario wurde als Ausbildungsthema aufgegriffen und so oft geübt, bis es alle beherrschten und die Abläufe nahezu perfekt waren. Bei dieser Mammutaufgabe waren die Freyunger Soldaten, die den Leitverband für den Einsatz in Mali stellen, jedoch nicht allein. Soldaten aus sieben weiteren Standorten in Bayern und Sachsen trainierten gemeinsam mit ihnen.

Informationsgewinnung ist Kernauftrag

Während der Einsatzvorbereitung üben die Feldnachrichtenkräfte das Gespräch mit der Zivilbevölkerung. Im Mittelpunkt der Mensch als Informationsquelle.

Neben den Gefechtslagen wurden auch mögliche Szenarien mit der Zivilbevölkerung durchgegangen. Absicht war es, ein realistisches Bild für das zukünftige Einsatzgebiet zu vermitteln. So wird Informationsgewinnung aus der Bevölkerung simuliert, um ein Bild von der Lage der Zivilgesellschaft und gegebenenfalls potentiellen Bedrohungen zu erhalten.

In der Schlussbesprechung bewertete der Brigadekommandeur gemeinsam mit den Ausbildern des Gefechtsübungszentrums Heer, dass alle eingesetzten Kräfte in den zurückliegenden zwei Wochen nochmals für sich „eine steile Lernkurve nach oben“ verzeichnen konnten. Das Aufklärungsbataillon 8 stellt zum wiederholten Mal Kräfte für den Einsatz in Mali, der mittlerweile zu den gefährlichsten Auslandseinsätzen der Bundeswehr gehört. Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen den Bevölkerungsgruppen und verschiedenen terroristischen Gruppierungen sind die wesentlichen Herausforderungen für die Soldaten. Kernaufgabe des deutschen Beitrags in Gao ist es, Aufklärungsergebnisse über die Lage und Situation der Konfliktparteien und der Gesellschaft an das Hauptquartier der <abbr title="United Nations">UNUnited Nations</abbr>-Mission zu liefern.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Übungsdurchgangs in der Altmark stellten die eingesetzten Kräfte ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis. Die Soldaten nutzen nun die verbleibende Zeit bis zur Verlegung dafür, sich gemeinsam mit ihren Familien und Angehörigen auf die bevorstehende, fordernde Zeit vorzubereiten. In wenigen Tagen beginnt für circa 240 Soldatinnen und Soldaten der Panzerbrigade 12 der sechsmonatige Einsatz.

Meldung vom 13.02.2021:

Die Entscheidung aus dem Finanzministerium gegen die Ansiedelung einer Zollausbildung in der ehemaligen Leopold-Kaserne in Amberg scheint amtlich zu sein.

Unser Kamerad Spiegler hat uns dazu einen Link aus dem Neuen Tag, Weiden, zu diesem Thema geschickt (kopieren und im Browseranschriftenfeld einfügen):

https://www.onetz.de/oberpfalz/amberg/zoll-kommt-amberger-leopoldkaserne-id3178032.html

Meldung vom 12.02.2021:

PzABtl 104, Pfreimd, hat den Einsatz in Litauen beendet und seine Fahrzeuge zurück in die Oberpfalz gebracht. 1400 Kilometer lang waren die Panzer mit der Eisenbahn unterwegs, bis sie heute wieder in die Kaserne in Pfreimd zurückkehrten.

Meldung vom 05.02.2021:

Interessante Neuigkeiten zur Strukurreform der Bundeswehr aus dem Tagesbefehl des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Eberhard Zorn:

Soldatinnen und Soldaten, Reservistinnen und Reservisten, zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Ich informiere Sie heute über den Fortgang der Anpassungen für die Grobstruktur und die Stationierung der Streitkräfte.
Bereits bis zum 1. Oktober 2020 wurden im Rahmen der Anpassung der Offizierausbildung des Heeres die Offizieranwärterbataillone in Munster und Hammelburg aufgelöst, die Übertragung des Bereichs ortsfester logistischer Einrichtungen in die Binnenstruktur des Logistikzentrums der Bundeswehr veranlasst und das Landeskommando Berlin aufgestellt.
Im Zuge der Refokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung wurden zwei weitere Entscheidungen getroffen, die die Strukturen der Bundeswehr mit Blick auf ihre Einsatzbereitschaft, Bündnisfähigkeit und Flexibilität stärken.
So wird zur Sicherstellung der Führungsfähigkeit der 10. Panzerdivision ab dem 1. April 2021 am Standort Veitshöchheim das Fernmeldebataillon 10 neu aufgestellt.
Zudem wird im Rahmen der deutsch-britischen Kooperation das in Minden stationierte Panzerpionierbataillon 130 ab dem 1. Oktober 2021 in ein deutsch-britisches amphibisches Pionierbataillon umgegliedert, um die Verfügbarkeit der Unikatfähigkeit Schwimmschnellbrücke in der NATO nachhaltig zu sichern.

Zu den noch offenen Einzelprüfungen im Zusammenhang mit Schließungszeitpunkten von Liegenschaften der Bundeswehr haben sich neue Sachstände ergeben.
Die Blücher-Kaserne in Münster wird an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImABundesanstalt für Immobilienaufgaben) übergeben, da für eine Nutzung durch die Bundeswehr auch nach erneuter Prüfung kein
Bedarf besteht.
Die Rückgabe der Liegenschaft Luftverteidigungsanlage Bunker Martin in Meßstetten wird bis voraussichtlich 2021 ausgesetzt, da die Bedarfsprüfung noch nicht abgeschlossen ist.
Anknüpfend an den bereits kommunizierten Erhalt der Liegenschaft Fliegerhorst Kaufbeuren wurde nun entschieden, dass die Ausbildungsgruppe V des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, die Bundeswehrfeuerwehr und das Bundeswehrdienstleistungszentrum Kaufbeuren am Standort verbleiben.
Hinsichtlich der im Januar 2019 getroffenen Entscheidung zur Wiederinbetriebnahme bereits geschlossener oder zur Schließung vorgesehener ortsfester Lagereinrichtungen hat die Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, nun die Stationierung der für den Betrieb dieser acht Lagereinrichtungen erforderlichen Organisationselemente wie folgt entschieden:

• Munitionslager Altheim mit Bundeswehr-Feuerwehr am Standort (StO) Walldürn mit rund 70 Dienstposten (DP)
• Munitionslager Lorup am ehemaligen StO Lorup mit rund 50 DP
• Munitionslager Kriegsfeld am ehemaligen StO Kriegsfeld mit rund 100 DP
• Materiallager Hardheim am StO Hardheim mit rund 90 DP
• Materiallager Huchenfeld am ehemaligen StO Pforzheim mit rund 70 DP
• Materiallager Königswinter am ehemaligen StO Königswinter mit rund 80 DP
• Materiallager Ladelund am ehemaligen StO Ladelund mit rund 80 DP
• Materiallager Bargum am ehemaligen StO Bargum mit rund 60 DP
Die Aufstellung der einzelnen Dienststellen erfolgt zeitlich versetzt bis in das Jahr 2029.
Mit der Wiederbelebung der ehemals sechs zur Aufgabe entschiedenen Standorte erhöht sich die Anzahl der künftigen Standorte der Bundeswehr in Deutschland (einschließlich Kaufbeuren) auf dann 271.

Eberhard Zorn

Meldung vom 30.01.2021:

Unser Kamerad Spiegler informierte uns über einen Bericht aus dem Neuen Tag, Weiden, zur Aufhebung des Verbotes amerikanischer Soldaten zum Tragen der Uniform im öffentlichen Bereich in Bayern.

Hier der Link (zum Öffnen kopieren und in das Anschriftenfeld des Browsers einfügen oder anklicken):

https://www.onetz.de/deutschland-welt/grafenwoehr/pilotprojekt-grafenwoehr-us-armee-hebt-uniformverbot-id3171771.html

Meldung vom 21.01.2021:

Unser Kamerad Spiegler hat Neuigkeiten vom ArtBtl 131 aus Weiden.

Hier der Link zum Kopieren für den Browser:

https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/weiden-major-martin-seydenschwanz-uebernimmt-6-batterie-artilleriebataillons-131-id3166999.html

Meldung vom 02.01.2021:

Hier der Link zum Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung vom heutigen Tag aus Roding:

Roding_Bw.pdf